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„Am liebsten tät‘ ich hier gar nicht mehr weggehen.“

 Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen bescherten auch am dritten Tag dem Attler Herbstfest wieder zahlreiche Festzeltbesucher. Bereits um 10.30 Uhr waren auch die letzten Plätze im Zelt besetzt. Die Autos auf der dem Festzelt gegenüberliegenden Wiese parkten bis über die Hügelkuppe am Ortseingang hinweg und nicht nur das Küchenteam um Stefan Sihon kam gehörig ins Schwitzen. Auch in der Spülküche hatte man alle Hände voll zu tun.

Festgottesdienst in übervoller Kirche

Schirmherr Jürgen Kirner genoss am Herbstfestsonntag die Atmosphäre sichtlich. Schon beim vorangegangenen Festgottesdienst war er unter den über dreihundert Gästen in der mehr als vollbesetzten Pfarrkirche St. Michael und beteiligte sich aktiv an der Gestaltung des Gottesdienstes.

„Was willst du, dass ich dir tun soll?“ – Dieser Satz aus dem Lukasevangelium stand im zentralen Mittelpunkt des Gottesdienstes, den der Münchener Pfarrer Rainer Maria Schießler zelebrierte. – „Er hat seinen Platz nicht nur auf der Münchner Wies’n, sondern auch in Attl“, begrüßte der Hausherr Pfarrer Ibalayam Hippolyte den Gast. Nachdem Jonas Glonnegger als Vorstand der Einrichtung die Gäste begrüßt hatte, sang Schirmherr und Volkssänger Jürgen Kirner zusammen mit allen das Couplet „I tua was i will“ und unterstützte Pfarrer Schießler bei dessen Predigt. Von der Stiftung Attl zeigte er sich ganz begeistert: „Am liebsten tät‘ ich hier gar nicht mehr weggehen. So schön ist es hier“, bekannte Kirner.

Umrahmt wurde der Festgottesdienst von der Attler Kirchenband sowie Betreuten der Einrichtung die zusammen mit dem Seelsorger Pastoralreferent Toni Helminger das Motto des Gottesdienstes visuell umsetzten.